Allgemein
Die Altmark ist eine Region im Norden des Landes Sachsen-Anhalt. Sie gehört zu den ältesten Kulturlandschaften Deutschlands und wird als „Wiege Brandenburgs“ - mitunter als „Wiege Preußens“ - bezeichnet. Die historisch gewachsene Region, die ursprünglich im Osten von der Elbe begrenzt war, blieb in ihrer Zugehörigkeit zu übergeordneten administrativen Einheiten stets ungeteilt. Die Altmark wird heute in den Altmarkkreis Salzwedel und den Landkreis Stendal untergliedert, so dass die ostelbischen Teile des Landkreises Stendal gelegentlich auch zur Altmark gezählt werden. Angrenzende Regionen sind das Wendland im Nordwesten, die Prignitz im Nordosten, das Havelland im Osten, die Region Elbe-Börde-Heide im Süden und die Lüneburger Heide im Westen.
Die Altmark ist eine von 18 Regionen des Bundesmodell- und Demonstrationsvorhabens „Regionen Aktiv – Land gestaltet Zukunft“.
Charakteristik
Die Altmark umfasst den Norden Sachsen-Anhalts als Teil des Norddeutschen Tieflandes. Wichtige Gewässer sind die Flüsse Jeetze und Milde/Biese/Aland sowie der Arendsee. Im Südosten hat die Altmark Anteil an der Colbitz-Letzlinger Heide. Die Altmark als eine der ältesten Kulturlandschaften Deutschlands besteht aus landwirtschaftlich geprägtem, aber auch naturnahem Tiefland mit Wäldern und Heide wie der Colbitz-Letzlinger Heide. Naturräumlich wird sie im Osten und Nordosten durch die Elbtalniederung und die Wische begrenzt. Im Südwesten befindet sich mit dem Drömling und der Ohreniederung eine recht markante Abgrenzung, der Übergang im Westen und Nordwesten zum Vorland der Lüneburger Heide ist dagegen kaum feststellbar. Höchste Erhebung sind mit 160 Metern die Hellberge. (Vergleiche auch: D29 Wendland und Altmark.)
Hansestädte in der Altmark
Die beiden größten und zugleich bedeutendsten Städte in der Altmark sind Stendal und Salzwedel. Sie gehörten neben fünf weiteren Städten in der Altmark (Gardelegen, Tangermünde, Osterburg, Seehausen und Werben) der Hanse an.
Quellen : » www.wikipedia.de